Dienstag, 23. August 2016

10 Tipps für mehr Produktivität

Produktivität bezieht sich nicht immer nur auf die Arbeitswelt. Produktivität ist auch im Alltag wichtig und gerade heute in unserer schnelllebigen Zeit (leider!) ist es immer wichtiger sich seine Zeit einzuteilen und in der verfügbaren Zeit möglichst produktiv zu sein - eben um sich "kleine Auszeiten" zu schaffen: 

1. Arbeite mit To-Do Listen: Ich liebe To-Do Listen und sie erleichtern mir meinen Alltag ungemein. Ich schreibe mir oft eine All-Time To-Do Liste mit Dingen die ich irgendwann erledigen muss, aber wichtig für mich ist es auch mir einen tägliche To-Do Liste zu schreiben - aktuell tue ich dies noch auf diversen Zetteln, aber mein Plan ist es mir einen schönen großen Timer zu kaufen und dann eine Art Bullet Journal anzulegen. Besonders effektiv hat es sich für mich erwiesen die To-Do Liste für den nächsten Tag bereits am Abend zuvor zu beginnen - so kann ich gleich produktiv in den Tag starten.



2. Belohnte Dich selbst: Zum Beispiel mit einer Tasse Lieblingstee nach dem Freischalten/Beantworten der Blog-Kommentare. Kleine Belohnungen müssen keinen monetären Wert haben, sondern einfach etwas was man gerne mag um sich so zu motivieren "dran zu bleiben".

3. Lockere Deinen Arbeitsalltag auf: Meine Aufmerksamkeitsspanne ist bereits sehr hoch, aber ich bin kein übermenschliches Wesen. Deshalb ist es wichtig langdauernde Tätigkeiten oder Aufgaben aufzubrechen, vor allem wenn sie sowohl körperlich als auch psychisch belastend sind. Wenn man genau weiß, dass eine Aufgabe 5 Stunden (am Besten am Stück) dauern wird, dann würde ich einfach 3 Stunden daran arbeiten, dann eine kurze Essenspause einlegen, und dann die Aufgabe fertigstellen. Und auch wenn mal viel sitzt ist es besonders wichtig, immer mal wieder aufzustehen, herumzulaufen (geht gut beim Telefonieren) und sich zu dehnen. Man fühlt sich einfach besser.



4. Vermeide zeitraubende Tätigkeiten: Das ein oder andere Handy-Spiel, Facebook, Instragram, Snapchat - das kennt sicherlich jeder, sind einfach Zeiträuber. Und auch ich nehme mich davon nicht aus, dass schon die ein oder andere Stunde für diese Zeitfresser draufgegangen ist obwohl ich hätte produktiv sein wollen. Wenn man etwas fertig bekommen will, sollte man diese Zeiträuber wirklich tunlichst vermeiden. Vielleicht einfach Facebook am Ende des Arbeitstages checken, sozusagen als Belohnung? Auch sollte man sich Zeitlimits für solche zeitraubenden "Sitzungen" setzen. Es ist ok wenn man eine geistige Auszeit braucht, aber man sollte sich nicht darin verlieren. Wenn man sich das nächste Mal dabei ertappt bei Instragram zu scrollen, einfach auf die Uhr schauen und sich maximal 2-3 Scrolls durch den Feed gönnen.

5. Schaffe so viel wie möglich so früh wie möglich: Es gib Menschen denen fällt es leicht Morgens zu arbeiten, und es gibt Menschen die arbeiten am liebesten in der Nacht. Ich kann und mag Beides sehr gerne. Auch wenn es mir manchmal schwer fällt morgens aus den Federn zu kommen. Aber wenn man sich aufrafft und gleich morgens die ersten Dinge von seiner To-Do Liste des Tages abstreichen kann, dann fühlt man sich über den Tag hinweg wesentlich zufriedener. "Start the day with a bang! The momentum will keep you rolling." Und auf diese Weise hat man am Abend genug freie Stunden zum Entspannen und Seele baumeln lassen.


6. Erledige zu erst das Schwierigste: Ich weiß, keiner will das, aber ganz ehrlich, wenn man den "blödesten" Punkt der To-Do Liste erledigt hat, dann fühlt man sich wirlich besser und motivierter. Und es ist nicht produktiv diese Punkte immer weiter nach unten zu schieben auf der To-Do Liste. Denn dann hängt es wie ein Damokles-Schwert über einem und man hat es immer im Hinterkopf. Und außerdem hat man nur noch die einfachen Dinge abzuarbeiten.

7. Zeige Deinen Erfolg: Dies ist die Motivation für die Zukunft. Es ist absolut OK stolz zu sein wenn man ein schwieriges Ziel erreicht hat oder eine superlange To-Do Liste abgearbeitet hat. Teile dies ruhig deiner Umwelt mit, z.B. per Instagram oder durch einen kleinen Anruf bei deiner Mutter oder Deinem Freund. Schmeiße Deine Arme in die Luft und freue Dich - Du hast es geschafft!


8. Erzähle von Deinen Zielen: Jetzt sind sind Deine Mitstreiter. Wenn man jemandem von seinen Zielen erzählt, dann ist es wahrscheinlicher, dass man sie erreicht. Dies kann so öffentlich sein wie man es für richtig hält. Ob man der eigenen Schwester von den persönlichen Zielen erzählt oder ob man dies in einer monatlichen Blog-Serie tut in der man jeden Monat seinen Ziele preisgibt und deren aktuellen Fortschritt teilt. Du allein entscheidest was Du wem erzählst, nur erzähle es!



9. Sei realistisch: Wir alle brauchen Pausen. Rechne damit, dass du zu schwierigen oder frustrierenden Aufgaben später zurückkommen musst. Manchmal klappt es einfach nicht so wie wir es uns gedacht haben. Manchmal verlangen Aufgaben uns einfach viel mehr ab. Sei ehrlich zu Dir selbst. Nimm Dir eine Pause, sofern Du eine benötigst. Nur mache Dir auf jeden Fall einen genauen Plan wann und wie Du das Projekt wieder aufnimmst, vielleicht mit ein wenig Unterstützung von Freunden oder der Familie.

10. Ziele setzen zur Gewohnheit werden lassen: Vielleicht klingt für viele die ganze To-Do Listen-Sache nervig, anstrengend oder überfordernd. Ganz einfach: finde heraus was für Dich funktioniert. Und keine Sorge wenn es sich ein wenig seltsam anfühlt oder Du vielleicht sogar Bedenken hast. Es wird sich ganz bald wie ein normaler Teil Deines Alltags anfühlen. Es wird zur Gewohnheit, wie Zähneputzen. Es fühl sich für Dich sicherlich auch nicht komisch oder seltsam an diese einfache Aufgabe zweimal am Tag zu erledigen. Lass das Zielesetzen zur Routine und zu einem positiven Teil Deines Alltags werden.



Ich glaube an Dich!

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