Samstag, 8. November 2014

Wenn uns die Worte fehlen...

Manchmal möchten wir das Richtige sagen, aber es fehlen uns die Worte.
Manchmal möchten wir helfen, aber wir wissen nicht, wie.
Manchmal wäre es schön, freundlich zu sein, aber es ist uns peinlich, Gefühle zu zeigen.
Manchmal würden wir uns gern selbst etwas Gutes tun, aber wir kommen nicht darauf, was uns fehlt.

Es ist schon erstaunlich, wie schwer es uns zuweilen fällt, das Naheliegende zu denken - oder zu erkennen, was wir uns wirklich wünschen. Es kommt einem vor, als wären wir blind für die eigenen Bedürfnisse - und für die der Menschen, die wir lieben.

Warum das so ist, kann wohl niemand erklären.

Es scheint eine zutiefst menschliche Angelegenheit zu sein, dass wir dazu neigen, uns und unserem Glück selbst im Weg zu stehen.

Was also ist zu tun, wenn wir nicht weiterwissen?

Vor alle nicht nervös werden. Denn das Leben ist kein Vokabeltest. Wir müssen nicht alle Antworten parat haben. Stichwortlisten sind erlaubt. Listen wie das untenstehende Alphabet des Guten Denkens.

Es ist keine Gebrauchsanweisung, keine Pflichtübung; lediglich eine Anregung - für die Momente, in denen wir nach Antworten suchen. Oder nach einem Wegweiser.

A-nfänge wagen
B-egeisterung zeigen
C-ontenance bewahren
D-einen Nächsten respektieren
E-infach sein
F-reude verschenken
G-erne geben
H-öher fliegen
I-m Traum lachen
J-etzt einen Wunsch erfüllen
K-leine Glücksmomente genießen
L-ieben ohne Hintertür
M-ut machen
N-ichts tun, was man bereuen wird
O-hne Angst sein
P-fade entdecken
Q-uälgeister vertreiben
R-ichtiges erkennen
S-chönheit erschaffen
T-reu bleiben (sich selbst und anderen)
U-ferlos denken
V-ersprechen einlösen
X-mal Schönes wiederholen
Z-ufrieden bleiben

1 Kommentar:

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