Montag, 8. Juli 2013

[Blogg dein Buch] [Review] Die zwei Leben der Alice Pendelbury von Marc Levy - blanvalet

Das sagt Blogg dein Buch und der Verlag blanvalet:


"Alice ist ihrer großen Liebe bereits begegnet - sie muss sie nur noch wiederfinden und erkennen...

Brighton, Dezember 1950. Alice verbringt mit ihren Freunden einen wunderbaren Tag am Meer. Als sie aus Spaß eine Seherin besucht, ahnt sie nicht, dass deren Worte ihr Leben für immer verändern werden:
„Der Mann, der der wichtigste Mensch für dich sein wird, derjenige, den du seit jeher suchst, ist gerade hinter dir vorbeigegangen. Um ihn zu finden, wirst du sechs bestimmten Personen begegnen müssen. In dir stecken zwei Leben – das, das du bereits kennst, und das andere, das noch auf dich wartet …“ Für Alice ist es der Beginn einer außergewöhnlichen Reise zu sich selbst – und zu der großen Liebe."

Über den Autor: 

Marc Levy ist 1961 in Frankreich geboren. Mit achtzehn Jahren engagiert er sich beim französischen Roten Kreuz, für das er sechs Jahre tätig ist. Gleichzeitig studiert er Informatik und Betriebswirtschaft an der Universität in Paris. Von 1983 bis 1989 lebte er in San Francisco, wo er sein erstes Unternehmen gründete. 1990 verließ er die Firma und eröffnete mit zwei Freunden ein Architektenbüro in Paris. Er entdeckte schon früh seine Liebe zur Literatur und zum Kino und schrieb mit siebenunddreißig Jahren seinen ersten Roman, Solange du da bist, der von Steven Spielberg verfilmt und auf Anhieb ein Welterfolg wurde. Seitdem wird Marc Levy in fünfundvierzig Sprachen übersetzt, und jeder Roman ist ein internationaler Bestseller. Marc Levy, der mit seiner Familie in New York lebt, ist mit 20.000.000 verkauften Büchern der erfolgreichste französische Autor weltweit.

Hier geht es zur Website des Autors: Marc Levy




Infos zum Buch: 352 Seiten, blanvalet, 28.05.2013
ISBN:
978-3-7645-0444-1  
Preis: 19,99 € (auch als eBook, Hörbuch und Hörbuch-Download erhältlich erhältlich) 


Website des Verlags: blanvalet



Hier einige Meinungen von diversen Zeitschriften etc: 

„Zart und mystisch.“
Joy (03.05.2013)

„Ein spannender Mix aus Romantik und Sinnsuche.“
Grazia (29.05.2013)

„Leise, weise, wundervoll.“
Für Sie (10.06.2013)

„Marc Levy gilt als Spezialist großer Gefühle.“
Laviva (10.06.2013)

„‘Die zwei Leben der Alice Pendelbury‘ ist einer der schönsten Romane des Vielschreibers Marc Levy aus der letzten Zeit, der hier sehr geschickt den Glauben an übersinnliche Kräfte mit den Gesetzen der Logik verbindet.“
Margarethe von Schwarzkopf, NDR 1 Niedersachsen (02.07.2013)

Nun aber erst einmal zu meiner Meinung: 

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Wie ihr wisst bevorzuge ich gebundene Bücher. Da ist das Leseerlebnis einfach viel besser. Als das Buch bei mir angekommen ist, habe ich mir gedacht: oh weh, so ein dicker Schinken. Und dann noch eine romantische Geschichte, das ist bestimmt nichts für mich. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Es handelt sich bei dem Buch von Marc Levy wirklich um eine wundervoll leichte und doch tiefgehende Sommerlektüre. 

Der Name des Autors hat mir vorerst nichts gesagt; der Klappentext hat mir jedoch dann verraten, dass es sich um den Autor von "Solange du da bist" handelt. Das kennt wohl (fast) jeder entweder in Buch- oder Film-Form. 

Zum Cover muss ich sagen, dass es mir gefällt, es ist nicht überfüllt, wirkt ruhig und weist auf eine gewisse Ferne hin. Der Titel aus dem Französischen Übersetzt lautet: Die seltsame Reise des Mr. Daldry. Hierzu jedoch später mehr. Denn eigentlich geht es doch um Alice, eine 40jährige Engländerin auf der Suche nach sich selbst. Oder sollte ich besser sagen Anouche, auf der Suche nach ihren Wurzeln?

Der Schreibstil des Autors ist leicht und nicht zu schwierig. Somit perfekt für eine Sommerlektüre geeignet. Das Buch besteht aus einem Prolog, 17 Kapiteln und einem Epilog. Der Prolog jedoch ist eigentlich das Ende des Buches und macht somit den interessierten Leser gleich neugierig auf das Buch und das Ende - ein cleverer Schachzug. Der Roman ist aus der Sicht eines Erzählers geschrieben, welcher die Sichten aller Figuren kennt. Toll finde ich, dass in Kapitel 12 die Erzähltweise auf eine Briefkonversation beschränkt ist - sehr spannend. Die Briefe jedoch ziehen sich - wenn auch in kurzer Form - immer wieder durch die Geschichte.

Schön finde ich, dass der Leser gleich zu Beginn gefesselt ist und sich selbst seine eigene Vorstellungen macht. Was hat es mit den 6 Personen auf sich, denen Alice auf Ihrer Reise begegnen wird? Was hat es mit den zwei Leben der Alice auf sich? Um so weiter man in der Lektüre fortschreitet, um so mehr macht man sich als Leser seine eigenen Gedanken. Und man bekommt - da Alice Reise nach Istanbul geht - richtig Lust selbst dorthin zu reichen und die Gerüchte und die Stadt zu erleben. Einzig schade finde ich, dass das Ende des Romans sehr zusammengefasst und kompakt wirkt. Hier hätte ich mir als Leser noch mehr Details gewünscht. Wie ist es mit den Freundschaften in England von Alice weitergegangen, was ist mit der Trompete und Anton (mehr verrate ich hier nicht) geworden? 
 
Positiv finde ich, dass das Buch in der Nachkriegszeit spielt - somit hat der Briefverkehr auch eine gewisse Relevanz. Auch wenn die Geschichte später hätte spielen können. Jedoch finde ich gerade den von Levy gewählten Zeitraum und in gewisser Art nostalgisch, was sehr schön zur Geschichte passt und deren Fragiltät unterstreicht. 

Wer nun Lust bekommen hat Alice, ihren Nachbarn und "Freund" Mr. Daldry, den sonderbaren und doch liebenswerten Stadtführer Can und Rafael auf Ihrer Reise zu begleiten der sollte sich ganz schnell das Buch "Die Zwei Leben der Alice Pendelbury" besorgen und es sich auf dem Liegestuhl bequem machen. 

Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Blogg dein Buch und an den Verlag blanvalet für die Bereitstellung des Rezensions-Exemplars.

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