Dienstag, 8. Februar 2011

5 Wege aus der Frust-Falle

1. Plan B in 1-A-Qualität
Falls aus dem ganz großen Traum am Ende doch nichts wird, sollte der Plan B nicht nur fader Ersatz sein.
Am Besten orientiert man sich an den Leistungsportlern; die wissen, dass nur wenige Athleten eine erfolgreiche Karriere als Profi erlebe. Damit die Motivation trotzdem nicht auf der Strecke bleibt, entwerfen Psychologen frühzeitig einen zweiten Lebensplan, in dem Sport, Ruhm und Wettkämpfe als Coach und Trainer weiterhin eine Rolle spielen.

2. Die Bin-ich-gut-Liste
Jeden Abend fünf Dinge notieren, die großartig geklappt haben, auf die man stolz ist. Das bekämpft Niedergeschlagenheit, Enttäuschung, motiviert. Psychologen warnen: wer zu starr auf noch nicht erledigtes guckt, vergisst schnell den Blick auf seine Erfolgte. Wenn man nur darüber lamentiert, dass man den großen Zielen wieder kein Stück näher gekommen ist, vergisst man schnell, was man sonst noch alles leistet.

3. Nach unten gucken
Gut, für den Aston Martin etc. reicht es dieses Jahr nicht. Aber man hat etwas zu essen, ein Dach über dem Kopf und ist einigermaßen gesund, oder? Sich immer nur an den Reichen und Schönen dieser Welt zu orientieren, macht unzufrieden - der Blick auf diejenigen, denen es deutlich schlechter geht, macht dagegen dankbar. Ein guter Puffer, der viele negative Gedanken wie Neid und Unzufriedenheit einfach abfedert.

4. Ballast abwerfen
Erfolgreiche Karriere-Menschen sagen häufig, sie hätten das Ziel fest im Blick gehabt. Das lohnt sich - sofern es einem wirklich wichtig ist. Andernfalls schiebt man unbewusst andere Dinge vor, kommt einfach nicht voran. Und dann muss es raus aus den Gedanken. Das ist keine Niederlage, sondern ein Gewinn. Überprüfen sollte man seine Zielvorgaben auch in anderer Hinsicht: wenn ein Plan, der ansteht, womöglich nur auf Kosten bereits erreichter Ziele (intakte Familie, tolles Arbeitsklima, phantastische Freunde) geht, sollte man gut überlegen, ob man daran festhält.


5. Smart arbeiten, statt hart schuften
Der starre Blick für den Erfolg wirkt wie eine Scheuklappe - man sieht nicht mehr, auf welchen Einsatz es fürs Gelingen wirklich ankommt. Die mögliche Versetzung/der nächste Karrieresprung ist vielleicht ein Traum, aber dafür schuftet man auch gern mal am Wochenende, aber beweist es wirklich, dass man dafür geeignet ist? Man sollte sein Engagement immer gezielt einsetzen - sonst verausgabt man sich, anstatt zu beweisen, was in einem steckt.

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