Donnerstag, 27. Januar 2011

Die sieben Todsünden der Frau - Teil 2

Vernunft:
Regenschirme von Knirps, Hecken als Sichtschutz, Urlaub im Stammhotel - alles sehr vernünftig. Passend angezogen sein, vermögenswirksame Leistungen, Apfelschnitze in Tupperdosen. Die richtige Schule, der richtige Mann. Den Bus nehmen, für die Ballerinas ist es zu kalt, der Job ist eine Nummer zu groß. Was werden die Leute sagen?
Ich sage: Vernunft ist nur die Angst vor der eigenen Courage. Wer sich nichts traut, bekommt das Durchschnittsleben, das er verdient. 
Anstatt sich hinter den erlernten Regeln zu verstecken, sollte man eigene Maßstäbe setzen: etwas tun oder gut finden, egal ob es hip ist - und auch dazu stehen. Ich will, ich mag, ich wage. Nicht: Man tut, man muss, man darf. Jede Frau sollte nach ihren eigenen Antworten suchen, bevor ein Mann, ein Chef oder ein Freund sie ihr diktieren. Das ist anstrengender, als einfach mit dem Strom zu schwimmen, aber es birgt Chancen auf ein Leben mit unvorhersehbaren, aufregenden Abzweigungen. Ein Leben, in dem man sich eine blutige Nase holen wird und stellenweise das ganz große Glück findet. Jede Frau sollte sich genauso ein Leben wert sein - eins mit sich, aufrecht und frei.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über jeden Kommentar. Bitte beachtet jedoch die Regeln für ein freundliches und kommunikatives Miteinander. Vielen Dank!